Hitze, Rauch und Wasserdampf!

GruppenbildBei der Feuerwehr Plößberg ist die Fahrt ins benachbarte Baden-Württemberg zur realitätsnahen Heißausbildung bei der Fa. ERHA-TEC schon seit Jahren ein fester Bestandteil der Atemschutzausbildung.

Neun Aktive an der Zahl, die teilweise schon zum dritten Mal die Anlage besuchten, nahmen am 20. Januar an einem Tagesseminar teil, davon fünf Aktive aus der Plößberger Wehr, zwei Kameraden aus Wildenau und zum ersten Mal mit dabei auch zwei Wehrmänner von der benachbarten Flosser Wehr. Damit die Geräteträger die ersten Erfahrungen mit Feuer bzw. diversen Brandphänomenen nicht im realen Einsatz machen, sondern bereits vorab lernen wie sich ein Feuer in einem geschlossenen Raum verhält, ist eine solche Ausbildung nicht nur eine Fortbildung sondern ein wesentlicher Sicherheitsaspekt.

IMG 5857Bei der Firma Erha-Tec in Böblingen wurden vier Durchgänge in den verschiedenen Bereichen der Wärmegewöhnungs- und Rauchgasdurchzündungsanlage und ein Strahlrohrtraining durchgeführt.

Im ersten der vier Durchgänge wurde den Teilnehmern die Brandentwicklung vom Entstehungsbrand bis hin zur Raumdurchzündung detailliert aufgezeigt. Im zweiten und dritten Durchgang demonstrierte man den Teilnehmern die Entstehung und Wirkung einer Rauchgasdurchzündung und wie man diese durch gezielte Kühlung der Rauchgase mit dem Hohlstrahlrohr effektiv verhindert. Dabei konnten die Teilnehmer deutlich die extreme Hitze und somit die Grenzen ihrer Schutzkleidung erkennen. Das Kühlen der Gase in einem geschlossenen Raum ist nicht nur "Strahlrohr AUF und Wasser hinein"! Vielmehr ist es ein gekonntes Zusammenspiel aus Wissen, Erfahrung und gekonntem Umgang mit dem Strahlrohr um Wasserdampf oder gar Wasserschaden zu vermeiden. Das vorher abgehaltene Strahlrohrtraining konnte hierbei erfolgreich angewendet werden.IMG 9971

Beim letzten Durchgang wurde dann truppweise ein Innenangriff durchgeführt. Beginnend mit der Türöffnungsprozedur über das richtige Vorgehen in verrauchten und stark erhitzten Räumen, endete der Durchgang schließlich mit der erfolgreichen Brandbekämpfung.

Laut der Meinung der Plößberger Kommandanten und des Atemschutzgerätewartes ist solch eine Ausbildung unumgänglich, um die Atemschutzgeräteträger auf alle Eventualitäten vorzubereiten und ein sicheres Vorgehen im Realeinsatz zu gewährleisten.

 

Nach getaner Arbeit versammelten sich von links: Maximilian Haas (Ausbilder aus Plößberg), Jörg Petersohn (Fw Wildenau) Marco Frank, Stefan Betz, Dominik Peter, Christian Walter (Fw Plößberg) Patrick Jung (Fw Floss) Alexander Hößl (Fw Plößberg) Maximilian Zuber (Fw Floss) und Thomas Betz (Fw Wildenau) zum gemeinsamen Gruppenbild.

 

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