Jahreshauptversammlung 2018

150-jähriges Jubiläum wirft seine Schatten voraus

„Ein 150-jähriges Jubiläum muss ordentlich gefeiert werden“ war die einhellige Meinung aller Gäste bei der Jahreshauptversammlung. Über die bisherigen Pläne informierte der Festleiter Reinald Roderer. Nebenbei standen natürlich die Berichte des Kommandanten und des Vorstandes auf dem Programm.

Nach der Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden Florian Trißl, gedachte man den acht Verstorbenen Mitgliedern des vergangenen Jahres. Ein besonderes Gedenken widmete man dem Ehrenkommandanten Hans Schiener, der letztes Jahr erst zum Ehrenvorstand ernannt wurde. In einem kurzen Rückblick auf die drei Jahrzehnte seines Wirkens erwähnte der Vorsitzende die Beschaffung von sieben Fahrzeugen und des ersten Rettungssatzes in Plößberg sowie die Einweihung des Feuerwehrhauses und ein darauffolgender Anbau. „Seine selbstgeschnitzte Floriansfigur in der Floriansstube wird noch lange an ihn erinnern,“ meinte der Vorsitzende.

 

Der Vorsitzende blickte anschließend auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Die üblichen Veranstaltungen wie das Starkbierfest, ein Grillfest, die Adventsfeier und Festbesuche wurden im üblichen Stil durchgeführt. Ein besonderes Highlight war der Florianstag, den auf Initiative des kath. Pfarrers Thomas Thiermann die Feuerwehren aus der politischen und kirchlichen Gemeinde durchführten. Neben dem Einsatz- und Übungsdienst der aktiven Wehr, über den der Kommandant Christian Zölch berichtete (siehe extra Bericht), opferte man viel Zeit für die Teilnahme an diversen Veranstaltungen in der Gemeinde, so z.B. am Adventsfenster, beim Ferienprogramm, beim Bürgerkegeln und beim letztjährigen Kreisjugendtag in Plößberg.

Pfarrer Thomas Thiermann brachte den Kameraden die Schöpfung des Feuerwehrmannes und der Feuerwehrfrau näher. In einem fiktiven Gespräch zwischen Gott und einem Engel ging es darum, dass der sechste Tag zu Ende ging, Gott allerdings noch weitermachen musste, um den Feuerwehrmann zu schaffen, da dieser am siebten Tag vollendet sein müsse. Er wollte einen Menschen schaffen, in dem verschiedene teils gegensätzliche Eigenschaften enthalten sind. Den Zweifeln des Engels entgegnete der Schöpfer: „Es ist durchaus schwierig. Das Zauberwort, das dies alles ermöglichen soll, heißt Kameradschaft“. Auf die aktuellen Ereignisse der Silvesternacht blickend, befürchtete Pfarrer Thiermann, dass die Einsatzsatzkräfte ein ähnliches Problem wie Gott hätten, nämlich, dass sie nicht beachtet werden. Er äußerte den Wunsch, dass man den Einsatzkräften dankbar sei und niemand in seiner ehrenamtlichen Tätigkeit behindert werde.

Jubiläum im Juni 2019

Im Bericht über das Jubiläum stellte der Vorsitzende den Festleiter Reinald Roderer offiziell vor. Unter seiner Leitung plant der Festausschuss seit April 2017 die Details zum anstehenden Jubiläum. Reinald Roderer gab bekannt, dass das Fest vom 28. – 30. Juni 2019 auf der Wiese am Ortseingang von Tirschenreuth kommend abgehalten wird. Für den Freitagabend wurde bereits die Band „HWO“ und für Sonntag die Pirker Blechmusik angeheuert. Am Sonntag wird neben Kirchenzug, Festgottesdienst und Festzug eine Gewerbeschau stattfinden. Hubschrauberrundflüge werden zurzeit ebenfalls geplant. Neben dem Programm stellte Roderer den Festausschuss, die Festdamen und das Team der Festzeitschrift vor. Er appellierte an alle Mitglieder, zum Fest eifrig Zusammenzuarbeiten, damit das Fest zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle wird.

Nach einem Ausblick auf das aktuelle Vereinsjahr dankte Florian Trißl allen, die die Feuerwehr unterstützen, sei es durch aktive Mitarbeit, durch Sachspenden oder finanzielle Mittel, oder durch die Unterstützung bei diversen Festen. Mit dem Leitspruch „Retten löschen bergen schützen – Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ endete die Versammlung.

 

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