"Garagenbrand" und "Person begraben"

Jugendfeuerwehr der FF Plößberg erlebt realistische Einsätze

Alle zwei Jahre veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr Plößberg für seine Jugendgruppe eine 24h-Schicht, in der die engagierten Teilnehmer erfahren dürfen, was es heißt, Leben zu retten zu jeder Tages- und Nachtzeit. Auch dieses Jahr war es wieder soweit und 12 Mitglieder durften Brände löschen, Personen retten und eine vermisste Person suchen.
Übungstag der Jugendfeuerwehr

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Jugendwart Christian Zölch und den zweiten Kommandanten Diemo Mucke, stand Gerätkunde auf dem Programm, denn um die Einsätze alle erfolgreich und schnell abschließen zu können, müssen alle Kräfte die Hilfsmittel finden und verwenden können. Im Anschluss an diese Schulung der Kinder ertönte zum ersten Mal der Gong, der für 24 Stunden die Kinder zum Einsatz ruft. Die JF Plößberg wurde von der Einsatzzentrale zum Bauhof gerufen, bei dem ein Unwetter die Baugrube unter Wasser gesetzt hatte. Diese musste mit einer Pumpe geleert werden. Während diesem Einsatz wurde eine Besatzung abberufen, um eine eingeklemmte Person unter einer großen Betonplatte mit Hebekissen zu befreien. Nach der Rückkehr zum Gerätehaus war Stärken angesagt. Mit Pizza konnten alle ihre Kräfte generieren.

Die Nachtruhe wurde durch einen weiteren Gong beendet. Vermisst wurde eine Person nach einem Ehestreit. Zuerst wurde das Gelände um die ehemalige Hauptschule abgesucht, ein Hinweis an die Zentrale ließ darauf schließen, dass die Suche an der Verbindungsstraße zwischen Prommenhof und Dreihöf zum Erfolg führen könnte. Nach gut einer Stunde intensiver Suche in Gruppen und durch Kettenbildung wurde das angrenzende Waldstück durchsucht und die vermisste Person wurde an den HVO Plößberg übergeben, der ebenfalls bei einigen Einsätzen unterstützte. Dadurch schwanden nun die Kräfte und zurück in der Wache, kehrte schnell wieder Ruhe ein.
Garagenbrand
Die Brandmeldeanlage zu Schulungszwecken, die die Feuerwehr Plößberg besitzt, führte am nächsten Vormittag zum BMA-Fehlalarm zur Brauerei Riedl. Die Kinder sollen auf den „Feuerwehralltag“ vorbereitet werden, und dazu gehören auch ebendiese Fehlalarme. Nach dem Zurückstellen der Anlage ging es für die noch müden Jugendlichen weiter zu einem Garagenbrand nach Winkelmühle. Schon von weitem waren dunkle Rauchschwaden zu sehen, so dass die Kinder nebenliegende Gebäude schützen mussten, um ein Übergreifen des Feuers zu vermeiden.
Zum Abschluss wurde den sichtlich erschöpften Kindern noch einmal alles abverlangt. „Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens mit Sägewerk“ war das Einsatzstichwort. Die gut ausgebildeten Jugendfeuerwehrler zeigten, dass ein Löschaufbau für sie überhaupt kein Problem darstellt und schon nach kurzer Zeit konnte „Feuer aus!“ gemeldet werden. Zu dieser Übung waren sowohl der KBM Wilhelm Horn als Gruppenführer und der Bürgermeister Lothar Müller vor Ort. Beide konnten den Kindern eine gute Ausbildung bestätigen. Der Dank des Bürgermeisters erging sowohl an die Jugendlichen für ihren Einsatz, als auch an alle Helfer, die so eine Jugendaktion überhaupt erst ermöglichen.

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